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Funk

In drahtlosen Komponenten muss nicht nur die Energieversorgung ohne Verwendung von Kabeln realisiert werden, auch für die Datenkommunikation dürfen systembedingt keine Verkabelungen zum Einsatz kommen.

Ein entsprechendes Funksystem muss diverse Kriterien erfüllen, um für Anwendungen in industrieller Umgebung geeignet zu sein. Eines der wichtigsten Kriterien ist eine hohe Zuverlässigkeit. Etwaige Übertragungsfehler dürfen nicht zu Fehlern im Steuerungsablauf führen sondern müssen erkannt werden und im Rahmen der Latenzzeitvorgaben kompensiert werden.

Die Reichweite der Funksignale muss ausreichend dimensioniert sein. In der Praxis sollte an industriellen Anlagen in Gebäuden eine Funkstrecke von mindestens 10 Metern überwunden werden können. Dennoch dürfen Funksignale sich nicht gegenseitig beeinflussen und stören. Die Störanfälligkeit steigt mit größer werdender Reichweite. Daher muss je nach Anwendungsfeld ein Kompromiss zwischen Funk-Reichweite und Störsicherheit gefunden werden.

Da in energieautarken Komponenten häufig nur eine sehr begrenzte Energiemenge zur Verfügung steht, sollte die Funkkommunikation einen sehr geringen Energieverbrauch aufweisen.

Zusätzlich existieren weitere Anforderungen wie eine hohe Datenübertragungsrate, Abhörsicherheit, deterministische Übertragungszeit - möglichst in Echtzeit - und die Koexistenz mit anderen Funksystemen.

Im EnAS-Projekt wurden zwei Funksysteme entwickelt und implementiert, die zwei unterschiedliche Frequenzbänder nutzen.
Das beschriebene Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit unter dem Förderkennzeichen 01 MG 502 bis 506 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt des Internetauftritts liegt bei den Autoren. © EnAS